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Aus: Ausgabe vom 31.08.2011, Seite 2 / Inland

Bundesratsinitiative zur Bombenräumung

Hannover. Niedersachsen will mit einer Bundesratsinitiative eine neue Kostenverteilung für die Räumung alliierter Kampfmittel erreichen. Bisher erstatte der Bund den Ländern nur die Beseitigung sogenannter reichseigener Munition. Die Kosten für die Vernichtung alliierter Kampfmittel wurden hingegen nicht übernommen, sagte am Dienstag ein Sprecher der Staatskanzlei in Hannover. »Allein die Herkunft der Bombe kann nicht entscheiden, ob der Bund für die Räumungskosten einsteht oder nicht«, so Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Nieder­sachsen sei eines der am stärksten von Rüstungsaltlasten betroffenen Bundesländer.

(dapd/jW)