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GEW fordert ­Bildungsoffensive

Frankfurt am Main. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat davor gewarnt, daß der Krippenausbau in Gefahr sei. Bleibe es beim bisherigen Tempo, in dem zusätzliche Krippenplätze geschaffen werden, kann die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz 2013 nicht gewährleistet werden, unterstrich GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag mit Blick auf die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes. Ferner sei in den vergangenen Jahren zu wenig Personal ausgebildet worden. Thöne warnte davor, die rückläufigen Kinderzahlen als Vorwand für Kürzungen im Betreuungs- und Bildungsbereich zu mißbrauchen. Der Ausbau der frühkindlichen Bildung habe bildungs- und familienpolitisch zentrale Bedeutung und müsse auch qualitativ verbessert werden.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2011, Seite 4, Inland

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