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Einkommen real gesunken

Wiesbaden. Die tariflichen Monatsverdienste sind in Deutschland von April 2010 bis April 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag um 1,5 Prozent gestiegen. Überdurchschnittlich erhöhten sich im April 2011 mit 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr die Tarifverdienste in der Privatwirtschaft. Dies läßt sich laut der Behörde hauptsächlich auf die im April 2011 wirksam gewordenen Tariferhöhungen in der Metall- und in der Chemischen Industrie zurückführen. Demgegenüber lag der durchschnittliche Anstieg der Tarifverdienste bei den »nicht marktbestimmten Dienstleistungen«, zu dem unter anderem die Wirtschaftsbereiche öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht sowie Gesundheitswesen gehören, bei 0,7 Prozent. Real sind die Einkommen jedoch, da die durchschnittlichen Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,6 Prozent nach oben schnellten, gesunken. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2011, Seite 1, Inland

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