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Widerstand gegen »Internetpranger«

Berlin. Der Vorschlag der Deutschen Polizeigewerkschaft, die Namen aus der Haft entlassener Sexualstraftäter im Internet zu veröffentlichen, ist auf breite Ablehnung getoßen. Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) sagte am Dienstag, das im Verfassungsrecht wurzelnde Resozialisierungsinteresse werde durch die Anprangerung ehemaliger Haftinsassen nachhaltig beeinträchtigt. Ihnen drohe eine dauerhafte sozia­le Ausgrenzung. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) warnte vor einer Hetzjagd auf Vorbestrafte nach ihrer Entlassung aus dem Strafvollzug. Auch die Gewerkschaft der Polizei lehnt den Vorschlag ab.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2011, Seite 2, Inland

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