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WM

Blatters ­Frauschaften

Frankfurt/Main. Wer hat eigentlich die WM gewonnen? »Der Frauenfußball ist der große Gewinner«, erklärte FIFA-Präsident Joseph Blatter dem Sportinformationsdienst. Außerdem versprach er weiteres Wachstum: »Bei der nächsten Frauen-WM in Kanada werden nicht mehr 16, sondern 24 Mannschaften, oder sagen wir besser Frauschaften, teilnehmen. Die Aufstockung drängt sich auf, um den Frauenfußball noch globaler werden zu lassen.«

(sid/jW)

Zwanzigers Ahnung

Frankfurt/Main. DFB-Chef Theo Zwanziger schaut in die Zukunft: »Wenn jemand ernsthaft glaubt, daß dieses nationale Event Frauen-WM auf die Bundesliga zu übertragen ist und dort einen Hype auslöst, der hat vom Fußball keine Ahnung.« 847 Zuschauer kamen in der vergangenen Saison im Schnitt zu einem Frauenbundesligaspiel.
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(sid/jW)

Nordkoreas Medizin

Frankfurt/Main. Der nordkoreanische Verband begründete die positiven A- und B-Proben von fünf WM-Spielerinnen mit der Gabe von »traditioneller chinesischer Medizin«. Diese habe man eingesetzt, nachdem die Mannschaft im Trainingslager am 8. Juni angeblich von einem Blitzschlag getroffen worden war. Bei der Medizin handelt es sich um ein Drüsenextrakt, das von einem Moschushirsch gewonnen wird. Jedoch enthielt diese Substanz gleich 14 verschiedene anabole Steroide, von denen vier auf der Dopingliste stehen. Jiri Dvorak, Medizinischer Direktor der FIFA, geht »nicht unbedingt« von systematischem Doping aus.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2011, Seite 16, Sport

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