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Ermittlungen eingestellt

Kiel. Die Kieler Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Tod einer Marinesoldatin auf dem Segelschulschiff »Gorch Fock« eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der Schiffsführung oder von Besatzungsmitgliedern, teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Donnerstag in Kiel mit. Für die Ausbilder sei bei der Soldatin zum Zeitpunkt des Unglücks zwar eine »Belastungssituation, aber keine Überlastungssituation erkennbar« gewesen Die Kadettin war am 7. November während einer Ausbildungsreise von einem Mast gestürzt. Zudem gab es Berichte über menschenverachtende Riten und Alkoholexzesse an Bord. Die Offiziersausbildung auf der »Gorch Fock« ruht zur Zeit, über die Zukunft des Segelschulschiffs ist bislang noch nicht abschließend entschieden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2011, Seite 5, Inland

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