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Rom: Freilassung Battistis kritisiert
Rom. Die italienische Regierung hat die von Brasilien angeordnete
Freilassung des früheren italienischen Linksextremisten Cesare
Battisti scharf kritisiert und einen Gang vor den Internationalen
Gerichtshof (IGH) angekündigt. Italien habe das Urteil des
brasilianischen Obersten Gerichtshofs mit »Bitterkeit«
aufgenommen, betonte Ministerpräsident Silvio Berlusconi am
Donnerstag. Außenminister Franco Frattini erklärte,
Italien werde nun die möglichen rechtlichen Mechanismen
nutzen, um gegen die Entscheidung vorzugehen, besonders den Weg vor
den Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
Battisti war 1993 in Italien in Abwesenheit wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Italien bezeichnet Battisti als Terroristen. Der heute 56jährige bestreitet die Vorwürfe der italienischen Justiz, die sich auf Morde in den 70er Jahren beziehen. Am Mittwoch hatte der Oberste Gerichtshof Brasiliens eine Auslieferung Battistis abgelehnt und seine Freilassung angeordnet.
(AFP/jW)
Battisti war 1993 in Italien in Abwesenheit wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Italien bezeichnet Battisti als Terroristen. Der heute 56jährige bestreitet die Vorwürfe der italienischen Justiz, die sich auf Morde in den 70er Jahren beziehen. Am Mittwoch hatte der Oberste Gerichtshof Brasiliens eine Auslieferung Battistis abgelehnt und seine Freilassung angeordnet.
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