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China: Lkw-Fahrer zum Tode verurteilt

Peking. Ein Gericht in Chinas nördlicher Provinz Innere Mongolei hat einen Lastwagenfahrer zum Tod verurteilt, der vor einem Monat einen mongolischen Hirten überfahren und damit Unruhen ausgelöst hatte. Der Beifahrer erhielt eine lebenslange Haftstrafe. Die Verurteilten kündigten Berufung gegen das Urteil an. Der getötete Hirte gehörte der mongolischen Minderheit an. Er soll zusammen mit anderen Mongolen versucht haben, Lastwagen mit Kohleladungen zu stoppen. Die Hirten machen die Expansion des Bergbaus für den Verlust von Weideland und Vieh verantwortlich.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2011, Seite 2, Ausland

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