-
26.04.2011
- → Inland
Netzagentur warnt vor Panikmache
Hamburg. Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, wirft den
Energiekonzernen Panikmache vor, weil sie vor einem Zusammenbruch
der Stromnetze gewarnt haben. Die Debatte über einen
möglichen Blackout sei »oft oberflächlich und
interessengeleitet«, sagte Kurth am Wochenende Spiegel
online. Nach Kurths Einschätzung droht in Deutschland kein
Stromausfall, auch wenn derzeit allein wegen des Moratoriums der
Bundesregierung acht Atommeiler vom Netz sind. »Nach allem,
was unsere Erhebungen ergeben haben, sind die Effekte des
Moratoriums auf die Netze beherrschbar.«
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland