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Verseuchte Zone wird gesperrt
Tokio. Die japanische Regierung plant, den Zutritt in eine
20-Kilometer-Zone rund um den havarierten Atomkomplex von Fukushima
gesetzlich zu verbieten. Ein entsprechender Vorstoß werde mit
den lokalen Behörden diskutiert, sagte Regierungssprecher
Edano am Mittwoch. Die Zone könnte per Gesetz zu einem
»Gefahrenbereich« erklärt werden. Damit solle
verhindert werden, daß Evakuierte aus der Zone in ihre
Häuser zurückkehren und sich so einer
gesundheitsschädlichen Strahlendosis aussetzen, erklärte
Edano. Zwischen 70000 und 80000 Menschen haben vor der Katastrophe
in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn
Städten und Dörfern gelebt. (dapd/jW)
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