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Verseuchte Zone wird gesperrt

Tokio. Die japanische Regierung plant, den Zutritt in eine 20-Kilometer-Zone rund um den havarierten Atomkomplex von Fukushima gesetzlich zu verbieten. Ein entsprechender Vorstoß werde mit den lokalen Behörden diskutiert, sagte Regierungssprecher Edano am Mittwoch. Die Zone könnte per Gesetz zu einem »Gefahrenbereich« erklärt werden. Damit solle verhindert werden, daß Evakuierte aus der Zone in ihre Häuser zurückkehren und sich so einer gesundheitsschädlichen Strahlendosis aussetzen, erklärte Edano. Zwischen 70000 und 80000 Menschen haben vor der Katastrophe in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn Städten und Dörfern gelebt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2011, Seite 2, Ausland

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