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CO2-Verpressung schadet Grundwasser

Neutrebbin. Die vom Energiekonzern Vattenfall im Oderbruch erwogene unterirdische Speicherung von Kohlendioxid birgt laut einem Gutachten die Gefahr der großflächigen Versalzung von Grundwasser. Durch Überdruck könnte Salzwasser nach oben steigen, so daß im Umkreis von rund 100 Kilometern mit Grundwasserversalzungen zu rechnen wäre, geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Gutachten hervor, das im Auftrag des Amtes Barnim-Oderbruch erstellt wurde.

Ein Radius von 100 Kilometern rund um den geplanten Erkundungsort Neutrebbin würde u.a. den größten Teil Brandenburgs, den Stadtstaat Berlin und die südlichen Teile Mecklenburg-Vorpommerns einschließen, heißt es darin.

Die Bürgerinitiative »Contra Endlager« ruft für Samstag, den 23. April, zu einem Ostermarsch in Neutrebbin (14.00 Uhr Friedensplatz) gegen die CO2-Verpressung auf.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2011, Seite 4, Inland

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