Gedenktafel in Charlottenburg enthüllt
Von Michael Roeder
Berlin. Am 8. April ist am Haus der Jugend in der Zillestraße
in Berlin-Charlottenburg in Anwesenheit der
Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) eine Gedenktafel
für Gegner des Faschismus enthüllt worden. Die Tafel
erinnert an mehr als 70 Bewohnerinnen und Bewohner –
vorwiegend jüngere Arbeiter –, die sich in der Nacht des
30. Januar und Mitte Februar 1933 im damals »kleiner
Wedding« genannten Viertel dem SA-Sturm 33 und anderen
Faschisten auf der Straße entgegengestellt hatten und
dafür mit ihrer Freiheit oder sogar ihrem Leben
bezahlten.
Den Anstoß zu der Gedenktafel gab Jan Petersens Roman »Unsere Straße«, in dem er über das Erstarken der Faschisten in der damaligen Wallstraße und Umgebung berichtete. Vei der Einweihungsfeier sprachen mehrere Verwandte von auf der Tafel geehrten Nazigegnern. Die Witwe von Jan Petersen und die Schriftstellerin Elfriede Brüning enthüllten die Tafel.
www.klausenerplatz-kiez.de
Den Anstoß zu der Gedenktafel gab Jan Petersens Roman »Unsere Straße«, in dem er über das Erstarken der Faschisten in der damaligen Wallstraße und Umgebung berichtete. Vei der Einweihungsfeier sprachen mehrere Verwandte von auf der Tafel geehrten Nazigegnern. Die Witwe von Jan Petersen und die Schriftstellerin Elfriede Brüning enthüllten die Tafel.
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