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Korruptionsvorwurf in Indien

Neu Delhi. Die indische Regierung wird von Korruptionsvorwürfen erschüttert: Nach einer von der Internet-Plattform Wikileaks enthüllten diplomatischen Depesche aus der US-Botschaft in Neu Delhi soll die regierende Kongreßpartei bei einer Vertrauensabstimmung im Parlament im Jahr 2008 versucht haben, Stimmen von Abgeordneten zu kaufen. In der am Donnerstag von der Zeitung The Hindu veröffentlichten Depesche berichtete die Botschaft von einem Gespräch mit einem Kongreß-Mitarbeiter. Dieser habe gesagt, es stünden 600 Millionen Rupien (9,4 Millionen Euro) zur Verfügung, um eine Mehrheit bei der Abstimmung zu sichern. Die Regierung von Premier Manmohan Singh hatte dieVertrauensabstimmung knapp gewonnen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2011, Seite 6, Ausland

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