Theater braucht ein Zuhause
Die Mitarbeiter des wegen Baufälligkeit geschlossenen
Rostocker Volkstheaters haben einen offenen Brief an das Publikum
und die Lokalpolitik verfaßt. Am Anfang und am Ende
versichern sie: »Wir spielen weiter.« Nach einer
unvollständigen Aufzählung der aktuellen
Ausweichspielorte – »im Theater im Stadthafen, in der
Kleinen Komödie, der Kunsthalle, in Schulaulen, in der
Stadthalle, in der Nikolaikirche, in der Bühne 602, im
Barocksaal, in der Yachthafenresidenz…« - heißt
es: »Theater braucht einen festen Ort– ein Zuhause
für Publikum und Mitarbeiter.« Sie fordern einen
ständigen Spielort für alle Sparten (Sprech-, Tanz-,
Musiktheater und Konzerte) spätestens bis zum Herbst und
»die schnellstmögliche Umsetzung eines
Theaterneubaus«. Außerdem soll die Stadt alle
Zusatzkosten übernehmen und für Einnahmeverluste und
Subventionsausfälle aufkommen. (jW)
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