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Theater braucht ein Zuhause

Die Mitarbeiter des wegen Baufälligkeit geschlossenen Rostocker Volkstheaters haben einen offenen Brief an das Publikum und die Lokalpolitik verfaßt. Am Anfang und am Ende versichern sie: »Wir spielen weiter.« Nach einer unvollständigen Aufzählung der aktuellen Ausweichspielorte – »im Theater im Stadthafen, in der Kleinen Komödie, der Kunsthalle, in Schulaulen, in der Stadthalle, in der Nikolaikirche, in der Bühne 602, im Barocksaal, in der Yachthafenresidenz…« - heißt es: »Theater braucht einen festen Ort– ein Zuhause für Publikum und Mitarbeiter.« Sie fordern einen ständigen Spielort für alle Sparten (Sprech-, Tanz-, Musiktheater und Konzerte) spätestens bis zum Herbst und »die schnellstmögliche Umsetzung eines Theaterneubaus«. Außerdem soll die Stadt alle Zusatzkosten übernehmen und für Einnahmeverluste und Subventionsausfälle aufkommen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2011, Seite 12, Feuilleton

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