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05.03.2011
- → Inland
Unionssprecher stellt sich hinter Friedrich
Berlin. Nach der Äußerung des neuen Innenministers
Hans-Peter Friedrich (CSU), der Islam gehöre nicht zu
Deutschland, hagelte es Kritik. Der FDP-Integrationsexperte Serkan
Tören forderte Friedrich auf, die Zuständigkeit für
die Islamkonferenz an das Justizministerium zu übergeben. Auch
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der
Zentralrat der Muslime und der Islamrat kritisierten Friedrich.
Lediglich der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion,
Hans-Peter Uhl, legte noch eins drauf, als er der Mitteldeutschen
Zeitung sagte: »Der Innenminister hat hundertprozentig
recht.« und »Schon der Kampf gegen die Türken vor
Wien fand statt, damit das Christentum konstitutiver Teil Europas
bleibt.«
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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