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Himbeere im Kopf

Bei der Vergabe der Goldenen Himbeere für die schlechtesten Filme des Jahres hat am Samstag abend »Die Legende von Aang« (Regie: M. Night Shyamalan) abgeräumt: schlechtester Film, schlechtester Regisseur, schlechtestes Drehbuch und schlechtester Nebendarsteller. Zudem wurde der Fantasyquatsch bei der Zeremonie am Vorabend der Oscar-Verleihung in der neuen Kategorie des schlimmsten Einsatzes von 3D-Technik ausgezeichnet. »Diese Art Film läßt vermuten, daß die Produzenten beim Dreh die Goldene Himbeere im Kopf hatten«, sagte John Wilson, Gründer der Goldenen Himbeere Stiftung, die seit 1981 Preise vergibt. Als schlechtestes Schauspielensemble wurden im Barnsdale Gallery Theater in Los Angeles die Damen der Komödie »Sex and the City 2« geehrt. Auch dieses Jahr war keiner der Ausgezeichneten bei der Zeremonie anwesend. Der Preis in Form einer Himbeere hat etwa einen Wert von fünf Dollar. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2011, Seite 13, Feuilleton

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