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Aus: Ausgabe vom 28.02.2011, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Arbeiterpolitik

Der Leitartikel der neuen Infobriefe der Gruppe Arbeiterpolitik behandelt kurz die Revolten in Tunesien und Ägypten. Prägnante Thesen zur Staatsschuldenkrise schließen sich an. Berichte zum Streik in den Atlas-Werken, zu Gewerkschaftskämpfen bei Fiat, zur Finnair, zur Umstrukturierung bei der Telekom, zur Berücksichtigung von Leiharbeit im aktuellen Stahltarif zeigen, daß die arbeitende Bevölkerung keinen Grund zur Hoffnung auf Krisenbewältigung in ihrem Interesse hat. Eine Debatte »Zur Geschichte der kommunistischen Bewegung« aus dem vorherigen Heft wird mit einer Replik zur DDR-Entwicklung unter dem Titel »Problem liegt woanders: Die verpaßte Chance der sechziger Jahre« fortgeführt.

Arbeiterpolitik, Nr. 1/2011, 24 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: arpo.berlin@gmx.de

Rote Kalenderblätter

lm Märzheft der vom DKP-Landesvorstand Brandenburg herausgegebenen Reihe würdigt Erich Kundel die historische Bedeutung der Pariser Kommune, deren 140. Jahrestag bevorsteht. An den 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages erinnert Ulla Ermen mit ihrer Rezension des Buches von Claudia Wangerin »Die DDR und ihre Töchter«. Mario Berrios Miranda nimmt im »Geschichtskommentar des Monats« zum 19. DKP-Parteitag Stellung. Heiner Schultz erinnert an die Gründung der Kommunistischen Internationale Anfang März 1919 in Moskau, Wolfgang Hermann an die Gründung der FDJ am 7. März 1946, Oberst a. D. Karl Dlugosch an die Bombardierung Belgrads am 24. März 1999 durch Bundeswehrflugzeuge.

Rote Kalenderblätter, März 2011, 16 Seiten, Spende erbeten, Bezug: Peter Müller, Schulwinkel 5, 14621 Schönwalde-Glien, OT Wansdorf

alhambra

Das jüngste Heft der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift hat den Schwerpunkt » (Post-)Kolonialismus«. Ein »Mini-Intro« befaßt sich mit Begriffen wie Kolonialismus, Neokolonialismus und den Bewegungen dagegen. Ein zweiter Text (»Kolonialismus, Postkolonialismus, das Universum und der ganze Rest« untersucht zentrale Fragestellungen des Themas. Osaren Igbinoba, Sprecher des Flüchtlingsnetzwerkes »The Voice« setzt sich mit der Zusammenarbeit von deutschen antirassistischen Gruppen und selbstorganisierten Flüchtlingen auseinander. Weitere, aus analyse&kritik übernommene Beiträge befassen sich mit Islamkritik und der Sarrazin-Debatte.

Alhambra, Januar/Februar 2011, 38 Seiten, kein Preis angegeben, Bezug: alhambra, Hermannstr. 83, 26135 Oldenburg, Tel.: 0441/14402, E-Mail: ­alhambra@alhambra.de

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