-
26.02.2011
- → Inland
Ermittlungen gegen Dresdener Neonazis
Dresden. Nach Ausschreitungen am vergangenen Samstag in Dresden hat
die Sonderkommission Rechtsextremismus des Landeskriminalamtes
Sachsen Ermittlungen aufgenommen. Wie die Behörde am Freitag
mitteilte, wird wegen Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders
schweren Fall ermittelt. Am Rande von Demonstrationen hatte eine
Gruppe von etwa 200 Neonazis ein Haus mit Steinen angegriffen, das
als linkes Wohnprojekt bekannt ist. Außerdem wurden Fenster
mit Schaufeln eingeschlagen.
Tausende waren vor einer Woche nach Dresden gekommen, um Neonaziaufmärsche zu verhindern. Dabei kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen zwischen Rechten, Gegendemonstranten und Polizei. (AFP/jW)
Tausende waren vor einer Woche nach Dresden gekommen, um Neonaziaufmärsche zu verhindern. Dabei kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen zwischen Rechten, Gegendemonstranten und Polizei. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
