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Lissabon: Woche der Proteste

Lissabon. Mit einem sechsstündigen U-Bahn-Streik haben Bedienstete des öffentlichen Nahverkehrs in Lissabon am Montag eine Woche der Proteste eingeleitet. Damit wenden sich die Gewerkschaften gegen Kürzungsmaßnahmen, mit denen die portugiesische Regierung auf die Wirtschafts- und Finanzkrise reagiert. Sämtliche U-Bahnlinien der Hauptstadt waren während des morgendlichen Berufsverkehrs lahmgelegt. Für die kommenden Tage haben auch Mitarbeiter der Bus- und Bahngesellschaften Streiks angekündigt. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident José Sócrates hat unter anderem Gehaltskürzungen, Steuererhöhungen sowie einen Abbau von Sozialleistungen beschlossen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2011, Seite 1, Ausland

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