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Myanmar hat neuen Präsidenten
Yangon. Die erste zivile Regierung in Birma seit Jahrzehnten wird
weiterhin vom Militär dominiert. Am Freitag ernannte das
Parlament den scheidenden Regierungschef und ehemaligen General
Thein Sein zum neuen Präsidenten des Landes. Nach Angaben aus
Abgeordnetenkreisen erhielt Sein 408 von insgesamt 659 Stimmen. Das
Unterhaus hatte den 65jährigen am Vortag zu einem von drei
Vizepräsidenten gewählt und damit bereits zum
aussichtsreichsten Anwärter auf das Präsidentenamt
gemacht. Der ehemalige General war Ministerpräsident in der
scheidenden Regierung und ist Vorsitzender der vom Militär
gestützten Partei Union Solidarität und Entwicklung
(USDP).
Sein gilt als unbescholtener Soldat, der bislang nicht in Korruptionsfälle verwickelt war. »Er ist ein geduldiger und entscheidungsfreudiger Mann«, sagte der Unternehmer und USDP-Abgeordnete Khin Shwe. »Ich sehe ihn als jemanden, der bei der Entwicklung von Myanmars Wirtschaft helfen kann.« (dapd/jW)
Sein gilt als unbescholtener Soldat, der bislang nicht in Korruptionsfälle verwickelt war. »Er ist ein geduldiger und entscheidungsfreudiger Mann«, sagte der Unternehmer und USDP-Abgeordnete Khin Shwe. »Ich sehe ihn als jemanden, der bei der Entwicklung von Myanmars Wirtschaft helfen kann.« (dapd/jW)
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