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26.01.2011
- → Antifaschismus
Gedenken an Opfer des Faschismus
Berlin/Hamburg. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird rund um den
27. Januar der »Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus« begangen. Am 27. Januar 1945 waren die
Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau von
sowjetischen Truppen befreit worden.
In der Bundeshauptstadt widmet sich beispielsweise das Kreuzberg Museum (Adalbertstr. 95a) dem Andenken an die von den Nazis ermordeten Sinti und Roma. An der Scharnweberstr. 60 in Berlin-Friedrichshain soll am Donnerstag um 16 Uhr ein Weg den Namen »Ede-und-Unku-Weg« erhalten. Damit soll an die Titelhelden eines bekannten antifaschistischen Kinderbuches der Schriftstellerin Alex Wedding erinnert werden. Um 17 Uhr wird im Jugendclub in der alten Feuerwache, Marchlewskistr. 6, der Film »Was mit Unku geschah. Das kurze Leben der Erna Lauenburger« gezeigt.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in Berlin-Pankow ehrt am Donnerstag um 10.30 Uhr an der Stele in der Danziger/Ecke Diesterwegstraße (Prenzlauer Berg) die von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer. Weiter hat sie die 13. Pankower Lichterkette gegen Antisemitismus und Rassismus am Donnerstag um 18.30 Uhr am Garbatyplatz initiiert.
In Hamburg wird am 30. Januar an den Prozeß gegen Adolf Eichmann, den Organisator der Judenvernichtung, vor 50 Jahren in Israel erinnert (13 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45). Gezeigt werden zunächst Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm »Der Ankläger. Gabriel Bach und der Eichmann-Prozeß« von Frank Gutermuth und Wolfgang Schoen (D 2010). Anschließend gibt es ein Podiumsgespräch mit Gabriel Bach, Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, Dieter Magsam, Rechtsanwalt, und Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. (jW)
www.kreuzbergmuseum.de
pankow.vvn-bda.de
In der Bundeshauptstadt widmet sich beispielsweise das Kreuzberg Museum (Adalbertstr. 95a) dem Andenken an die von den Nazis ermordeten Sinti und Roma. An der Scharnweberstr. 60 in Berlin-Friedrichshain soll am Donnerstag um 16 Uhr ein Weg den Namen »Ede-und-Unku-Weg« erhalten. Damit soll an die Titelhelden eines bekannten antifaschistischen Kinderbuches der Schriftstellerin Alex Wedding erinnert werden. Um 17 Uhr wird im Jugendclub in der alten Feuerwache, Marchlewskistr. 6, der Film »Was mit Unku geschah. Das kurze Leben der Erna Lauenburger« gezeigt.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in Berlin-Pankow ehrt am Donnerstag um 10.30 Uhr an der Stele in der Danziger/Ecke Diesterwegstraße (Prenzlauer Berg) die von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer. Weiter hat sie die 13. Pankower Lichterkette gegen Antisemitismus und Rassismus am Donnerstag um 18.30 Uhr am Garbatyplatz initiiert.
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In Hamburg wird am 30. Januar an den Prozeß gegen Adolf Eichmann, den Organisator der Judenvernichtung, vor 50 Jahren in Israel erinnert (13 Uhr, Polittbüro, Steindamm 45). Gezeigt werden zunächst Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm »Der Ankläger. Gabriel Bach und der Eichmann-Prozeß« von Frank Gutermuth und Wolfgang Schoen (D 2010). Anschließend gibt es ein Podiumsgespräch mit Gabriel Bach, Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, Dieter Magsam, Rechtsanwalt, und Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. (jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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