-
25.01.2011
- → Inland
Zweifel an Vertrag mit ACS
Mainz. Die von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit dem
spanischen Konzern ACS abgeschlossene Vereinbarung zur Sicherung
von Arbeitsplätzen nach einer Übernahme der Baufirma
Hochtief ist nach Einschätzung von Juristen praktisch wertlos.
Das ARD-Politikmagazin »Report Mainz« zitierte am
Montag unter anderem den Wirtschaftsrechtler Uwe Schneider von der
TU Darmstadt mit den Worten: »Ich habe mir den Vertrag
angesehen, der ist so viel wert wie die Niete in der Lotterie,
nämlich gar nichts.« Die IG BAU hatte im Dezember
vergangenen Jahres ohne Wissen des Konzernbetriebsrates eine
Vereinbarung mit ACS über die künftige Zusammenarbeit
nach einer Übernahme abgeschlossen. Ein vom Betriebsrat
verlangter Ausschluß derartiger Kündigungen
läßt sich daraus nach Einschätzung von Juristen
nicht ableiten.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland