-
19.01.2011
- → Ausland
Mehr als 50 Tote bei Anschlag in Tikrit
Bagdad. Ein Selbstmordanschlag auf Polizeianwärter hat im Irak
mindestens 52 Menschen das Leben gekostet. Weitere 150 Menschen
erlitten Verletzungen, wie die Polizei in Tikrit, 130 Kilometer
nördlich von Bagdad, erklärte. Die Moscheen forderten
über Lautsprecher die Menschen zum Blutspenden für die
Opfer auf. Vor der Polizeiwache hatten sich Hunderte Bewerber
versammelt, um sich für den Polizeidienst zu bewerben. Dem
Attentäter gelang es trotz der Sicherheitsvorkehrungen, dort
seine Sprengstoffweste zu zünden. Ein Polizist sagte, unter
den Todesopfern seien mindestens zwei Kollegen. Ein anderer
erklärte, in der Nähe des Anschlagsorts sei eine nicht
explodierte Granate gefunden worden. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland