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Mehr als 50 Tote bei Anschlag in Tikrit

Bagdad. Ein Selbstmordanschlag auf Polizeianwärter hat im Irak mindestens 52 Menschen das Leben gekostet. Weitere 150 Menschen erlitten Verletzungen, wie die Polizei in Tikrit, 130 Kilometer nördlich von Bagdad, erklärte. Die Moscheen forderten über Lautsprecher die Menschen zum Blutspenden für die Opfer auf. Vor der Polizeiwache hatten sich Hunderte Bewerber versammelt, um sich für den Polizeidienst zu bewerben. Dem Attentäter gelang es trotz der Sicherheitsvorkehrungen, dort seine Sprengstoffweste zu zünden. Ein Polizist sagte, unter den Todesopfern seien mindestens zwei Kollegen. Ein anderer erklärte, in der Nähe des Anschlagsorts sei eine nicht explodierte Granate gefunden worden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2011, Seite 1, Ausland

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