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Stumpfes Schwert ­gegen Leiharbeit

Frankfurt am Main. Die Gewerkschaft IG Metall hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit dem vom Kabinett gebilligten Gesetzentwurf zur Verhinderung von Mißbrauch bei der Arbeitnehmerüberlassung die Leiharbeit geradezu zu fördern. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sei offenbar den Lobbyinteressen der Branche erlegen. »Der von der Bundesministerin vorgelegte Gesetzentwurf öffnet dem ungebremsten Abbau von Stammarbeitsplätzen Tür und Tor«, sagte Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall am Frankfurt/Main am Mittwoch. »Wir brauchen eine Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, mit dem der Anspruch auf gleiche Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit endlich Realität wird«, so Wetzel.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2010, Seite 1, Inland

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