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»S 21«: Grube stellt sich weiter quer

Stuttgart. Bahn-Chef Rüdiger Grube möchte mögliche Nachbesserungen am Bahnhofsprojekt »Stuttgart 21« nicht mit dem sogenannten Risikopuffer finanzieren. »Der Puffer ist dafür da, um mögliche Mehrkosten der Maßnahmen auszugleichen, die schon beschlossen wurden, nicht für neue Maßnahmen «, sagte Grube den Stuttgarter Nachrichten (Montagausgabe).

Für das 4,1 Milliarden Euro teure Infrastrukturprojekt ist eine Kostenobergrenze von 4,526 Milliarden Euro vorgesehen. Der Risikopuffer für das Projekt beträgt 438 Millionen Euro. Am 30. November hatte »Stuttgart 21«-Schlichter Heiner Geißler nach rund sechswöchigen Gesprächen grünes Licht für das Vorhaben gegeben, allerdings Nachbesserungen. Bei »Stuttgart 21« wird der Hauptbahnhof der Schwabenmetropole von einer Kopf- in eine unterirdische Durchgangsstation umgewandelt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2010, Seite 5, Inland

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