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Korruptionsverdacht bei Ford

Köln. Wegen Korruptionsverdachts beim Autobauer Ford haben am Montag rund 100 Beamte Büros und Wohnungen durchsucht. Mitarbeiter einer Abteilung bei Ford sollen »materielle Vorteile« von mehreren Firmen bekommen haben, die im Gegenzug Aufträge ergatterten, wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte. Gegen diese Ford-Mitarbeiter ermittelt die Justiz demnach schon seit September. Sie wirft ihnen unter anderem Bestechlichkeit, Untreue und Betrug vor. Gegen Verantwortliche begünstigter Firmen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Bestechung.

Beamte der Staatsanwaltschaft, des Landeskriminalamtes und der Steuerfahndung Köln durchsuchten Büros der Ford-Werke, einer Firma in Leverkusen und etwa 30 weitere Objekte im Raum Köln, darunter die Wohnungen Beschuldigter, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ford sei an einer lückenlosen Aufklärung interessiert und habe von Beginn des Verfahrens an »rückhaltlos« mit den Behörden zusammengearbeitet. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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