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06.12.2010
- → Inland
Linke warnt vor Lohndumping
Leipzig. Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der vollen
Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU am 1. Mai 2011 warnt die
Linkspartei vor Lohndumping. Wie die Leipziger Volkszeitung (LVZ)
aus ihrer Montagausgabe vorab berichtete, rechnet die
Bundesregierung danach pro Jahr mit der Zuwanderung von 100000 bis
140000 Arbeitskräften aus Osteuropa. Dies geht aus der Antwort
des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei
hervor.
Der Linke-Vorsitzende Klaus Ernst forderte erneut die Einführung eines generellen Mindestlohns vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln. »Wenn es keine gesetzliche Lohnuntergrenze gibt, dann droht nach dem 1. Mai 2011 eine neue Lohndumpingwelle in Deutschland«, warnte Ernst in der LVZ. Die Bundesregierung müsse daher ihre »Mindestlohn-Blockade« aufgeben. Sonst sei es so, »als ob man im Freibad den Sprungturm öffnet, obwohl im Becken kein Wasser ist«.
(AFP/jW)
Der Linke-Vorsitzende Klaus Ernst forderte erneut die Einführung eines generellen Mindestlohns vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln. »Wenn es keine gesetzliche Lohnuntergrenze gibt, dann droht nach dem 1. Mai 2011 eine neue Lohndumpingwelle in Deutschland«, warnte Ernst in der LVZ. Die Bundesregierung müsse daher ihre »Mindestlohn-Blockade« aufgeben. Sonst sei es so, »als ob man im Freibad den Sprungturm öffnet, obwohl im Becken kein Wasser ist«.
(AFP/jW)
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