-
01.12.2010
- → Inland
»Pro Köln« weiter im VS-Bericht
Berlin/Köln. Die rechtspopulistische Bürgerbewegung
»Pro Köln« ist mit dem Versuch gescheitert, dem
Bundesinnenministerium die Verbreitung der
Verfassungsschutzberichte 2008 und 2009 zu verbieten. Eine
entsprechende Unterlassungsklage wurde vom Verwaltungsgericht
Berlin abgewiesen. Auch die Forderung von »Pro
Köln« nach einer Richtigstellung im nächsten
Verfassungsschutzbericht wurde vom Gericht in einer am Dienstag
veröffentlichten Entscheidung abgelehnt. Die Gruppierung wird
in den Berichten in der Rubrik »Rechtsextremismus«
geführt. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland