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Kambodscha gedenkt der Opfer

Phnom Penh. Drei Tage nach der Massenpanik mit mindestens 347 Toten hat Kambodscha am Donnerstag mit einem landesweiten Trauertag an die Opfer erinnert. Ministerpräsident Hun Sen entzündete unter Tränen Kerzen und Räucherstäbchen auf der Brücke in der Hauptstadt Phnom Penh, auf der sich die Tragödie ereignete. Im ganzen Land wehten die Flaggen auf halbmast, Karaoke-Bars und Clubs sollten geschlossen bleiben. Ein abschließender Untersuchungsbericht zu der Katastrophe wird nach Angaben der Ermittler für kommende Woche erwartet. Vorläufigen Ergebnissen zufolge wurde das Unglück am Montag durch eine schwankende Hängebrücke ausgelöst: Unter den bis zu 8000 Menschen auf der Brücke seien viele Besucher vom Lande gewesen, denen nicht klar war, daß das Schwanken für eine Hängebrücke normal ist. Aus Angst, sie könnte einstürzen, rannten einige verängstigt los, andere sprangen ins Wasser. Viele Opfer wurden totgetrampelt oder fielen in den Fluss Bassac. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2010, Seite 6, Ausland

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