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Neue Lichtquelle

Physiker der Universität Bonn haben eine neue Lichtquelle mit laserähnlichen Eigenschaften hergestellt. Ein Lichtstrahl wurde zwischen zwei hochreflektiven Spiegeln hin und her geworfen. Durch Kollision mit gelösten Farbstoffmolekülen wurden die Photonen auf Raumtemperatur abgekühlt und anschließend konzentriert zu einem photonischen Bose-Einstein-Kondensat, mit dem sich – anders als bei Lasern – wahrscheinlich auch UV- oder Röntgenlicht erzeugen läßt. Eine Aussicht, die vor allem Chip-Designer freuen dürfte: Sie nutzen Laserlicht, um logische Schaltkreise in ihre Halbleitermaterialien zu gravieren. Mit Röntgenlasern kann man viel feiner schreiben und so auf derselben Siliziumfläche erheblich komplexere Strukturen unterbringen. Die Bonner präsentieren ihre Forschungsergebnisse in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Nature. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2010, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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