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Aus: Ausgabe vom 11.11.2010, Seite 15 / 73

Reformgeist beschworen

Als erster Wissenschaftler aus dem fremdsprachigen Ausland ist der in Großbritannien lebende Australier Christopher Clark in München mit dem Deutschen Historikerpreis ausgezeichnet worden. Clark erhält den mit 30000 Euro dotierten Preis für sein Buch »Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600–1947«, wie das bayerische Wissenschaftsministerium mitteilte. »Preußen gibt uns bis heute zu denken«, erklärte Bundespräsident Christian Wulff in seiner Laudatio. Preußen habe eine tiefe Krise durch Rückbesinnung auf seine geistigen Kräfte überwunden. »Solchen Reformgeist brauchen wir auch heute.«

(dapd/jW)

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