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Irak: Maliki soll Premier bleiben
Bagdad. In die Verhandlungen über eine Regierungsbildung im
Irak ist nach monatelangem Stillstand Bewegung kommen.
Regierungssprecher Ali Al-Dabbagh sagte am Sonntag in Bagdad, die
Parteien hätten am Vortag eine Einigung über die
künftige Machtverteilung erzielt. Demnach soll der bisherige
schiitische Ministerpräsident Nuri Al-Maliki weiterhin
Regierungschef bleiben, Präsident Dschalal Talabani soll
weiter als Staatschef amtieren. Das vom früheren
Ministerpräsidenten Ijad Allawi angeführte
sunnitisch-schiitische Wahlbündnis Irakija soll den Angaben
zufolge künftig den Parlamentspräsidenten stellen. Seit
der Parlamentswahl vom 7. März versuchten die Parteien
vergeblich, sich auf eine Regierung zu einigen. (AFP/jW)
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