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Irak: Maliki soll Premier bleiben

Bagdad. In die Verhandlungen über eine Regierungsbildung im Irak ist nach monatelangem Stillstand Bewegung kommen. Regierungssprecher Ali Al-Dabbagh sagte am Sonntag in Bagdad, die Parteien hätten am Vortag eine Einigung über die künftige Machtverteilung erzielt. Demnach soll der bisherige schiitische Ministerpräsident Nuri Al-Maliki weiterhin Regierungschef bleiben, Präsident Dschalal Talabani soll weiter als Staatschef amtieren. Das vom früheren Ministerpräsidenten Ijad Allawi angeführte sunnitisch-schiitische Wahlbündnis Irakija soll den Angaben zufolge künftig den Parlamentspräsidenten stellen. Seit der Parlamentswahl vom 7. März versuchten die Parteien vergeblich, sich auf eine Regierung zu einigen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2010, Seite 7, Ausland

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