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Greenpeace kritisiert »Biosprit«

Hamburg. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den weiterhin hohen Anteil von Palm- und Sojaöl in Dieselkraftstoff kritisiert. Für dessen Herstellung würden in Indonesien und Argentinien Urwälder gerodet und Plantagen angelegt, erklärte Greenpeace am Montag in Hamburg. Deutsche Autofahrer seien so an der Vernichtung von Urwäldern beteiligt. Dieselkraftstoff sind in Deutschland verpflichtend sieben Prozent »Biosprit« beigemischt. Dieser enthält laut Greenpeace im Schnitt 25 Prozent Sojadiesel und zehn Prozent Palmöldiesel. Besonders hoch seien diese Anteile bei Aral und Shell. Auf der Suche nach billigen Rohstoffen nähmen Mineralölkonzerne »die Vernichtung der Urwälder wissentlich in Kauf«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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