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Tarifvertrag kann in Kraft treten

Berlin. Der Senat und die Gewerkschaften haben am Montag den Tarifvertrag für die 50000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Berlin unterzeichnet. Mit der Vereinbarung steigen zum 1. August 2011 die Gehälter auf 97 Prozent des derzeit in den anderen Ländern gezahlten Monatseinkommens. Zugleich werden noch bestehende Ost-West-Unterschiede, vor allem bei Arbeitszeit und Kündigungsschutz, überwunden. Für Westbeschäftigte bedeutet dies eine halbe Stunde unbezahlter Mehrarbeit. Außerdem sieht der Vertrag vor, daß das Land Berlin wieder in die Tarifgemeinschaft deutscher Länder zurückkehrt, die es 2003 wegen angespannter Haushaltslage verlassen hatte. Nächstes Jahr läuft der 2003 vereinbarte »Solidarpakt« aus, der für die Beschäftigten Lohnsenkungen von bis zu zwölf Prozent beinhaltete. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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