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Atomkraftgegnern droht Ermittlungsverfahren

Lüneburg. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Atomkraftgegner. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Roland Kazimierski am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd. Er gehe davon aus, daß den Unterzeichnern des Aufrufs »Castor schottern« das öffentliche Aufrufen zu einer Straftat vorgeworfen werden könne. Mit dem Entfernen von Schottersteinen von den Gleisen wollen die Atomkraftgegner die letzten 20 Kilometer vor dem Verladekran in Dannenberg für den Castortransport unbefahrbar machen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2010, Seite 2, Inland

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