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Energetische Sanierung unterfinanziert

Berlin. Die bislang vom Bund bereit- bzw. in Aussicht gestellten Mittel für die energetische Gebäudesanierung reichen bei weitem nicht aus, um die CO2-Minderungsziele erreichen zu können, Darauf wiesen Naturschutz- und Mieterverbände, die IG Bau und der Bundesverband der Verbraucherzentralen am Donnerstag anläßlich einer Anhörung im Haushaltsausschuß des Bundestags hin. Bislang sehe der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2011 nur 436 Millionen Euro vor, die durch 500 Millionen aus Abgaben der AKW-Betreiber aufgestockt werden sollen. Zum einen sei diese Aufstockung alles andere als sicher. Aber selbst wenn die Mittel wie vorgesehen fließen, gebe es erhebliche Finanzierungslücken.

Um den Zeitplan für Gebäude­sanierungen im Rahmen der Klimaverpflichtungen einhalten zu können, seien pro Jahr zwei Milliarden Euro Fördermittel erforderlich, heißt es in der Erklärung weitere.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2010, Seite 5, Inland

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