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Fremdenfeindlichkeit deutlich gestiegen
Berlin. Die Ausländerfeindlichkeit unter Deutschen nimmt zu.
Ein Viertel der Bevölkerung ist inzwischen fremdenfeindlich
eingestellt, wie eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie im
Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ergab. 2008 sei es
noch ein Fünftel der Bürger gewesen. Die Feindseligkeit
gegenüber dem Islam ist der Studie zufolge besonders
ausgeprägt. Über die Hälfte der Befragten sprach
sich für eine »erhebliche Einschränkung« der
Religionsausübung für Muslime aus. Im Osten sind es
demnach sogar 75,7 Prozent.
Die Autoren werteten die Ergebnisse als »Alarmsignal für Politik und Gesellschaft«. Besonders Menschen, die von »Abstiegsängsten« betroffen seien, neigten zu fremdenfeindlichen und antidemokratischen Einstellungen. Es bestehe die Gefahr, daß Rechtspopulisten versuchten, aus der Situation »politisch Kapital zu schlagen«. (dapd/jW)
Die Autoren werteten die Ergebnisse als »Alarmsignal für Politik und Gesellschaft«. Besonders Menschen, die von »Abstiegsängsten« betroffen seien, neigten zu fremdenfeindlichen und antidemokratischen Einstellungen. Es bestehe die Gefahr, daß Rechtspopulisten versuchten, aus der Situation »politisch Kapital zu schlagen«. (dapd/jW)
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