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Rasmussen dringt auf Raketenabwehr

Brüssel. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die Mitgliedstaaten gedrängt, auf dem Gipfel in Portugal in gut fünf Wochen den Weg für eine bündnis-eigene Raketenabwehr freizumachen. Die Allianz könne nicht ohne einen solchen Schutzschirm auskommen, sagte Rasmussen drei Tage vor einem vorbereitenden Treffen der Außen- und Verteidigungsminister der Allianz in Brüssel. »Die Zeit ist reif für einen Beschluß«, betonte Rasmussen.

Der Generalsekretär erwartet ein einstimmiges Votum aller 28 NATO-Länder für eine Raketenabwehr auf dem Gipfel am 19. und 20. November in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Um Befürchtungen Rußlands abzumildern, der Schutzschirm richte sich gegen Moskau, will Rasmussen der russischen Regierung eine Beteiligung anbieten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2010, Seite 1, Ausland

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