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166 Millionen Menschen hungern

Rom. 166 Millionen Menschen weltweit leiden laut einer UN-Studie an Hunger. In 22 Ländern seien die Bewohner chronisch unterernährt oder hätten Probleme, genug zu essen zu bekommen, heißt es in einem am Dienstag vorgestellten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen. Zu den betroffenen Ländern zählen unter anderem Afghanistan, Haiti, der Irak, Somalia und der Sudan. Schuld daran sind den Angaben zufolge vor allem Kriege, Naturkatastrophen und mangelhaft arbeitende staatliche Institutionen. Von anhaltenden Lebensmittelkrisen sprechen die beiden UN-Organisationen, wenn ein Land mindestens acht Jahre lang unter Nahrungsknappheit leidet und mehr als zehn Prozent seiner Entwicklungshilfe in Form von humanitären Hilfsgütern erhält. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2010, Seite 1, Ausland

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