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AKW-Gegner vorgeladen

Mehrere Atomkraftgegner wollen juristisch gegen polizeiliche Schikanen vorgehen. Das kündigte die Bürgerinitiative »Umweltschutz Lüchow- Dannenberg« (BI) am Dienstag an. Der Hintergrund: Mindestens fünf Atomkraftgegner bekamen demnach Ende September Post von der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow. Die Schreiben enthielten kurzfristige Vorladungen zu sogenannten »erkennungsdienstlichen Maßnahmen«. Die Betroffenen sollen sich in der ersten Oktoberwoche in der Polizeikaserne Lüchow einfinden, um Finger- und Handkantenabdrücke abzugeben sowie sich im Porträt und im Detail »zum Vermessen von Tätowierungen und anderen Körpermerkmalen wie zum Beispiel Narben« fotografieren lassen. Der Ermittlungsausschuß Wendland und die Atomkraftgegner wollen das nicht hinnehmen. »Wir gehen davon aus, daß die Polizei zum wiederholten Mal in ihre Schranken verwiesen wird«, heißt es. Keiner der Umweltschützer sei je rechtskräftig verurteilt worden.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2010, Seite 5, Inland

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