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Verhaftungen trotz PKK-Waffenruhe

Ankara. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat ihre seit August andauernde Waffenruhe um einen weiteren Monat verlängert. Man sei bereit, einen unbegrenzten Waffenstillstand auszurufen, erklärte PKK-Führungskader Murat Karayilan am Freitag. Bedingung dafür sei eine Vertiefung des Dialogs der Regierung mit Öcalan über eine demokratische Lösung der kurdischen Frage sowie ein Ende der Militäroperationen und der Repression gegen legale kurdische Institutionen. Wenige Stunden später stürmte die Polizei jedoch in Urfa die Büros der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie (BDP), der kurdischsprachigen Tageszeitung Azadiya Welat und einer Studentenvereinigung sowie Privatwohnungen. 32 BDP-Mitglieder, darunter die örtliche Parteivorsitzende sowie ein Stadtteilbürgermeister, wurden festgenommen.
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2010, Seite 7, Ausland

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