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BMW verschenkt ­Autos an Regierung

Ljubljana. Ein deutscher Konzern betreibt Landschaftspflege nach bayerischer Art: Hundert Dienstwagen hat die BMW-Niederlassung in Slowenien der dortigen Regierung geschenkt und diese muß sich dafür rechtfertigen. In den Medien wurde kritisiert, die Regierung dürfe sich nicht von fremder Seite unterstützen lassen, dies werfe wettbewerbsrechtliche Fragen auf, sei vielleicht gar Korruption. Um die Empörung zu beschwichtigen, beschloß man am Mittwoch, die für Bestechungsfragen zuständige Behörde um Rat zu fragen. In der Hauptstadt Ljubljana hieß es, das Geld, das durch die geschenkten Wagen frei werde, könne für Solaranlagen auf Behörden und Schulen verwendet werden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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