-
14.09.2010
- → Ausland
Luftangriffe fordern Opfer in Afghanistan
Kabul. Bei einer Welle von NATO-Luftangriffen in Afghanistan
sind 14 Menschen getötet worden, wie das
Militärbündnis am Montag mitteilte. Demnach handele es
sich ausschließlich um Aufständische. Opfer unter der
Zivilbevölkerung habe es ersten Berichten zufolge nicht
gegeben, hieß es weiter. Dem Luftschlag vorausgegangen sei
ein Angriff Aufständischer auf eine gemeinsame Patrouille aus
NATO- und afghanischen Soldaten in der Provinz Uruzgan. Die
NATO-Einheiten hätten Luftunterstützung
angefordert.
Zuvor hätten sie geklärt, daß die Gefahr ziviler Opfer nicht bestehe, teilte die NATO weiterhin mit. Derzeit sind rund 150000 Soldaten der internationalen Truppen in Afghanistan stationiert. (dapd/jW)
Zuvor hätten sie geklärt, daß die Gefahr ziviler Opfer nicht bestehe, teilte die NATO weiterhin mit. Derzeit sind rund 150000 Soldaten der internationalen Truppen in Afghanistan stationiert. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland