Exregierungschef muß vor Gericht
Reykjavik. Wegen »Fahrlässigkeit« bei der
isländischen Bankenkrise müssen sich der damalige
Regierungschef des Landes, Geir Haarde, und drei seiner Minister
womöglich bald vor Gericht verantworten. Eine Kommission des
isländischen
Parlaments forderte in einem am Samstag veröffentlichten Bericht die Einberufung eines speziellen Hohen Gerichts. Neben Haarde sollen demnach der damalige Finanzminister Arni Mathiesen, Handelsminister Björgvin Sigurdsson und Außenministerin Solrun Gisladottir »angeklagt und bestraft« werden. Alle vier hätten bei der 2008 ausgebrochenen Bankenkrise »fahrlässig« gehandelt.
(AFP/jW)
Parlaments forderte in einem am Samstag veröffentlichten Bericht die Einberufung eines speziellen Hohen Gerichts. Neben Haarde sollen demnach der damalige Finanzminister Arni Mathiesen, Handelsminister Björgvin Sigurdsson und Außenministerin Solrun Gisladottir »angeklagt und bestraft« werden. Alle vier hätten bei der 2008 ausgebrochenen Bankenkrise »fahrlässig« gehandelt.
(AFP/jW)
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