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NRW-Linke stellt sich hinter Gleiss

Berlin/Düsseldorf. Der Landesvorstand der Linken in Nordrhein-Westfalen hat die »unverzügliche Einstellung« eines Ermittlungsverfahrens der Berliner Staatsanwaltschaft gegen den stellvertretenden Landessprecher der Partei, Thies Gleiss, gefordert. Die Behörde ermittelt gegen Gleiss wegen Verdachts der Beleidigung. Gleiss hatte am 20. Mai in der jungen Welt geschrieben: »An der Berliner Mauer starben 136 Menschen eines gewaltsamen Todes, das ist unmenschlich und verbrecherisch, aber in Afghanistan haben von SPD und Grüne geschickte Mördersoldaten schon deutlich mehr Menschen umgebracht.« Die NRW-Linke wertete das Verfahren als »Einschüchterungsversuch«.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2010, Seite 2, Inland

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