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Pakistan: Helfer warnen vor Seuchen

Genf. In den Überschwemmungsgebieten Pakistans droht Hilfsorganisationen zufolge wegen der Seuchengefahr eine »zweite Welle von Todesfällen«. Das Ausmaß der Katastrophe mit mindestens 15 Millionen Betroffenen könne »derzeit nicht genau erfaßt werden«, sagte ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) am Freitag. Die Staatengemeinschaft müsse sich beeilen, um die von der UNO geforderten knapp 350 Millionen Euro aufzubringen, sagte der Einsatzleiter des IKRK für Südasien, Jacques de Maio, in Genf. »Millionen Menschen brauchen Essen, sauberes Wasser und medizinische Versorgung, und sie brauchen es jetzt.«

Durch die schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans sowie in den zentralen Provinzen Sindh und Punjab starben bislang etwa 1600 Menschen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2010, Seite 2, Ausland

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