-
14.08.2010
- → Inland
Leiharbeit wieder auf dem Stand von 2008
Berlin. Die Zahl der Leiharbeiter hat wieder ihren Höchststand
aus dem Jahr 2008 erreicht. Momentan seien in Deutschland 826000
Menschen bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, erklärte der
Bundesverband Zeitarbeit (BZA) am Freitag in Berlin.
Seit April 2009, dem konjunkturellen Wendepunkt der Zeitarbeitsbranche, seien damit mehr als 240000 sozialversicherungspflichtige Leiharbeiter-Jobs entstanden. Die Zeitarbeitsbranche zeige gerade aktuell, daß sie die rasch wachsende Wirtschaft »schnell und flexibel« mit passenden Arbeitskräften versorgen und Menschen aus der Arbeitslosigkeit holen könne, erklärte BZA-Präsident Volker Enkerts. Leiharbeit sei »eine tragende Säule des Aufschwungs«. Die IG Metall hatte erst Ende Juli kritisiert, daß sich die Leiharbeit »geradezu rasant« vermehre und mehr und mehr Stammbeschäftigte aus Unternehmen verdränge.
(AFP/jW)
Seit April 2009, dem konjunkturellen Wendepunkt der Zeitarbeitsbranche, seien damit mehr als 240000 sozialversicherungspflichtige Leiharbeiter-Jobs entstanden. Die Zeitarbeitsbranche zeige gerade aktuell, daß sie die rasch wachsende Wirtschaft »schnell und flexibel« mit passenden Arbeitskräften versorgen und Menschen aus der Arbeitslosigkeit holen könne, erklärte BZA-Präsident Volker Enkerts. Leiharbeit sei »eine tragende Säule des Aufschwungs«. Die IG Metall hatte erst Ende Juli kritisiert, daß sich die Leiharbeit »geradezu rasant« vermehre und mehr und mehr Stammbeschäftigte aus Unternehmen verdränge.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland