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Intendant Sparfuchs

Der designierte Intendant des Bremer Theaters, Michael Börgerding, sieht für das Vier-Sparten-Haus auch mit Sparetat noch »große Chancen«. Er wolle ein Theater erfinden, das »für die Stadt ist, für alle, das sich öffnet«, sagte Börgerding bei einer Vorstellungsrunde am Donnerstag in Bremen. 32 Millionen Euro Jahresetat seien »wenig im Verhältnis zur Größe der Stadt«, räumte er ein. Börgerding übernimmt die Generalintendanz 2012 für fünf Jahre. Bis dahin wird das Haus von den künstlerischen Leitern der Sparten geführt. Der Vertrag mit dem bisherigen Intendanten Hans-Joachim Frey war vorzeitig aufgelöst worden, nachdem in der Spielzeit 2009/2010 laut städtischem Kulturressort ein Defizit von 2,5 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Staatsrat Dieter Mützelburg aus der Intendanten-Findungskommission erklärte, die vorherige Geschäftsleitung sei »manchmal sehr großzügig« mit dem Etat umgegangen. Es habe Bewerber gegeben, die sich auf den Etat nicht einlassen wollten. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2010, Seite 12, Feuilleton

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