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Caritas kritisiert Militarisierung

Berlin. Die Caritas lehnt eine Beteiligung am »Konzept der vernetzten Sicherheit« der Bundesregierung in Afghanistan ab. Hinter dem Konzept steht die sich einander bedingende Kombination von Kriegseinsätzen, zivilem Aufbau und humanitären Maßnahmen. Zwar sei es zu begrüßen, daß die Regierung zusätzliche Mittel für die Arbeit der Hilfsorganisationen in Aussicht stelle, es sei aber »inakzeptabel, daß die Vergabe der Gelder an sicherheitspolitische Bedingungen geknüpft ist«, sagte Caritas-Präsident Peter Neher am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts seiner Organisation in Berlin. »Als Christen müssen wir dort helfen, wo Not herrscht, und nicht dort, wo es außenpolitisch oder gar militärisch erfolgversprechend ist«, sagte Neher. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2010, Seite 5, Inland

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