Zum Inhalt der Seite

Sri Lanka: Minister im Hungerstreik

Colombo. Aus Protest gegen die Untersuchung mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen während des Bürgerkriegs ist in Sri Lanka ein Minister in den Hungerstreik getreten. Wohnungsbauminister Wimal Weerawansa begann seine Protestaktion am Donnerstag vor einem Büro der Vereinten Nationen in der Hauptstadt Colombo. Dort hatten Anfang der Woche bereits Hunderte Demonstranten ein Ende der UN-Untersuchung gefordert. Die Proteste richten sich gegen eine dreiköpfige Kommission, die UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im vergangenen Monat eingesetzt hatte, um ihn bei der Untersuchung der möglichen Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen. Sri Lanka hat die Vorwürfe zurückgewiesen und eine eigene Kommission eingesetzt.

(apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!